Deutsche Meisterschaft

In Ludwigsburg kämpften die Sportler/innen der Leistungsklasse.

Auch drei Karateka aus Rochlitz waren für das Event über ihre Platzierungen bei den sächsischen Meisterschaften vom Landesverband nominiert worden. „Leistungsklasse“ steht dabei für die Altersklasse ab 18 Jahren. In ihr sammeln sich viele Top Athleten, Deutsche Meister aus jüngeren Alterklassen und sogar Olympioniken wie Noah Bitsch und Jasmin Jüttner.

Die erste Überraschung erlebte das Team aber schon einige Tage vor dem Wettkampf. Giang Nguyen musste aufgrund einer Krankheit auf die nationalen Titelkämpfe verzichten. Körperlich in bester Verfassung zeigten sich Selina Fabian und Michelle Süß, die beiden gingen in der Gewichtsklasse -55kg an den Start. Selina gewann im vergangenen Jahr in der Alterklasse bis 18 Jahre Bronze bei der Deutschen Meisterschaft und ging am Wochenende als Jüngste Starterin an den Start. Selina, für die es die Premiere in der oben genannten Alterskategorie war, konnte sich trotz schneller und zielgerichteter Techniken nicht gegen die erfahreneren Kontrahentinnen durchsetzen. Aber Selina war keineswegs enttäuscht, da sie auf ihren Saisonhöhepunkt hinfiebert. Dieser liegt aber erst im Herbst mit der Deutschen Meisterschaften der Altersklasse bis 21 Jahre und dieses Wochenende galt für die Gymnasiastin als Vorbereitungsturnier.

Anders lief es bei Michelle. Die Zwanzigjährige trainiert im Stützpunkt in Rochlitz, startet aber für Brandenburg. Nach einer denkbar knappen Niederlage im Halbfinale gegen die spätere Vizemeisterin aus Bochum, ging es um Platz Drei gegen die amtierende U18 Europameisterin Mia Bitsch. Taktisch überlegen belohnte sich Michelle am Ende des Tages mit Bronze. Jonas Pötschke, der ebenfalls im Stützpunkt trainiert ging als amtierender Landesmeister in der Gewichtsklasse -60kg an den Start. Der Kirschauer hatte gleich in Runde ein den späteren Bronzesieger und damit einen sehr starken Gegner aus Kassel.

Nach diesen Begegnungen, ging es für Valentin Leißner bei den Herren -75kg los. Die Zeit der Pandemie hat er für intensives Ausdauer- und Krafttraining genutzt um nach seiner Schulterverletzungen bei den Männern körperlich gesund an den Start gehen zu können. In der höheren Alters- und Gewichtsklasse wartete gleich im ersten Kampf ein alter Bekannter aus dem U18 DM Finale von 2017 auf den Rochlitzer. Im Gegensatz zu vor fünf Jahren dominierte Valentin diese Runde und wies seinen Gegner aus Baden Württemberg mit 4:1 in die Schranken. In Runde zwei wartete schon der Vorjahres Dritte aus Rheinland Pfalz mit langen und schnellen Techniken zum Kopf, den der Rochlitzer trotz Gegentaktik und starkem Kampfeswillen diesmal leider nicht besiegen konnte. Nichts desto trotz fiel das Fazit des Heimtrainers Ralf Ziezio positiv aus. „Verlieren gehört zum Sport dazu. Jeder Kampf auf so hohen Niveau ist wie ein Finale.“ 

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