18.01.2020 :: Hart erkämpfte Medaillen bei Dresden Open

dresden 0Bei den diesjährigen Dresden Open waren die Medaillen hart umkämpft. Dank starker Leistungen und großem Team-Zusammenhalt gingen zweimal Silber und dreimal Bronze nach Rochlitz.

 

 

Die Dresden Open 2020 am vergangenen Samstag waren mit mehr als 500 Sportlern aus 56 Vereinen stärker besetzt als noch im Vorjahr. Etwa ein Drittel der Starter kam dieses Jahr aus Polen und Weißrussland, was für internationales Flair aber auch hart umkämpfte Podestplätze sorgte.

Gleich am Morgen konnten in den Kata-Begegnungen Moritz Lehmann und Mahdi Akbari durch sauberes und kraftvolles Vortragen der Kata Seenchin ungefährdet in die nächste Runde einziehen. Mit der anschließenden Saifa gelang es ihnen jedoch nicht, in die Medaillenvergabe einzugreifen.

Nach dem Mittag begannen die Kumite-Kämpfe. Marvin Striesche startete mit einem ungefährdeten 5:0-Sieg bei den Schülern B bis 32kg in den Wettkampf. Leider schien im nachfolgenden Kampf ein anderer Marvin auf der Fläche zu stehen, sodass dieser Kampf mit 0:2 verloren ging. Da sein Gegner das Finale erreichte, ging es für Marvin in die Trostrunde. Hier war der Zehnjährige wieder hellwach und konzentriert, besiegte mit schnellen Fausttechniken zuerst einen Kämpfer aus Polen deutlich mit 4:0 und auch im kleinen Finale gegen einen weißrussischen Kampf ließ sich der Rochlitzer mit 2:0 die Medaille nicht nehmen.

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Ähnlich stark präsentierte sich sein großer Bruder Dustin Striesche. Trotz der Tatsache, dass seine Gewichtsklasse einmal mehr mit der nächsthöheren zusammengelegt wurde und er so einer der kleinsten Kämpfer war, kämpfte Dustin hochmotiviert. Zwar musste er sich dem späteren Sieger aus Thüringen knapp mit 1:2 geschlagen geben, doch im Kampf um Bronze machte er mit einem vorzeitigen 8:0-Sieg deutlich, dass er sich diese Medaille nicht nehmen lassen würde.

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Von diesem Erfolgen angespornt kämpfte Lilly Leißner ihr erstes Turnier in der Altersklasse Jugend U16. Mit einem ungefährdeten 5:0-Sieg erwischte sie einen optimalen Start und ging so auch motiviert ins spätere Finale gegen eine polnische Kämpferin. Dieser Kampf war lange ausgeglichen, doch am Ende nutzte die Polin einen Moment der Unachtsamkeit aus und sicherte sich den Sieg.

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Ein Blick auf die Liste der Team-Begegnungen ließ erahnen, dass die Medaillen hier besonders hart umkämpft sein würden. 14 Mannschaften, davon sechs polnische und vier weißrussische, traten an. Für das Rochlitzer Team gingen Moritz Jäger, Jonas Noah Schneider und Moritz Lehmann auf die Kampffläche. Unterstützt wurden sie von Konrad Uhlmann aus Chemnitz. Gleich in der ersten Runde gegen ein polnisches Team wurde es spannend. Moritz J. als erster Kämpfer sicherte mit einem vorzeitigen 8:0 den ersten Sieg für Rochlitz. Moritz L. unterlag knapp, sodass Jonas als letzter Kämpfer die Begegnung entscheiden musste. Doch von diesem Druck ließ er sich nicht beirren, behielt die Nerven und siegte nach Ablauf der anderthalbminütigen Kampfzeit knapp aber verdient mit 3:2.

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In der nächsten Runde wartete mit dem ersten weißrussischen Team gleich der nächste Kracher, Zeit zum Durchschnaufen blieb nicht. Konrad als erster Kämpfer unterlag, Moritz Jäger gewann 2:0 und Moritz Lehmann sicherte in einem packenden und nervenaufreibenden Kampf mit 4:2 den Einzug ins Halbfinale. Dem hier wartenden noch stärkeren Team aus Weißrussland waren die Rochlitzer jedoch nicht gewachsen. In der anschließenden Trostrunde standen sie wiederum einem Team aus Polen gegenüber. Moritz Lehmann waren die Anstrengungen der letzten Kämpfe nun deutlich anzumerken, er unterlag knapp. Jonas gewann seinen Kampf ungefährdet 4:0. Nun lag es an Konrad als drittem Kämpfer. Hier hätte es spannender nicht werden können, 2:2 stand es am Ende der Kampfzeit. Der Jubel bei den Rochlitzern und Chemnitzern war riesig, hatte doch Konrad den ersten Punkt erzielt, der nun über Sieg und Niederlage entschied. Nach diesen Kämpfen fühlte sich die Bronzemedaille wie eine kleine Goldmedaille an. Als einziges deutsches Team gelang ihnen in dieser Kategorie der Sprung aufs Podest; Gold, Silber und der zweite dritte Platz gingen nach Weißrussland.

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Für Staunen sorgte hier aber auch einmal mehr Marvin. Obwohl er in der Altersklasse Schüler B startet, verstärkte er als dritter Kämpfer das Team aus Amtsberg. In der ersten Runde gegen Polen lag es auch direkt an ihm als drittem Starter, über das Weiterkommen zu entscheiden. Sein Gegner war mehr als einen Kopf größer, sodass das Aus schon fast besiegelt schien. Doch der kleine Marvin überraschte unter lauten Anfeuerungsrufen Kampfrichter und vor allem seinen Gegner - 4:1 hieß der Endstand! Leider war in der nächsten Runde gegen Weißrussland dann Schluss.

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Die letzten Begegnungen des Tages aus Rochlitzer Sicht waren die Teamkämpfe der Jugend U16. Das Rochlitzer Team bestehend aus Mahdi und Dustin wurde hier durch Leon Stecher aus Leipzig verstärkt. Auch sie mussten gleich in der ersten Runde gegen ein polnisches Team ran. Mahdi gewann ungefährdet 5:0, Leon unterlag 2:4. Im Entscheidungskampf musste nun Dustin die Nerven behalten. Dies gelang ihm mit Bravour. Clever konterte er seinen Kontrahenten aus und ging mit 8:1 als Sieger aus der Begegnung. Einzig im Finale mussten sie sich dem weißrussischen Team geschlagen geben, freuten sich aber über die verdiente Silbermedaille.

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Schlusswort Claudi: Dieses Turnier zu Jahresbeginn forderte unseren Kämpfern alles ab - Konzentration, Motivation, Durchhaltevermögen und riesigen Kampfeswillen. Besonders die Jungs sind in ihren Teamkämpfen bis an ihre Grenzen gegangen und haben wirklich alles gegeben. Obwohl wir diesmal ein recht kleines Team waren, war der Zusammenhalt umso größer. Jeder war für jeden da, hat angefeuert oder wenn nötig auch mal getröstet. Nehmt euch das ins Training und zu den nächsten Turnieren mit - Gemeinsam sind wir stark!

Vielen Dank an Heike, Manja und Rocco fürs Coachen, Fotografieren und Anfeuern!

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Anfaenger_1a Karate-Training an sich ist nicht schwer. Schwer ist nur, damit anzufangen!

Hier deshalb ein paar nützliche Tipps, damit der Einstieg leichter fällt.
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