Weltelite trifft sich in Kroatein

umag a 0WKF Youth Cup und Trainingscamp in Umag/ Kroatien - wir waren dabei.

 


Dieses Jahr hat sich das Turnier in Umag/Kroatien den Namen „WKF World Youth Cup“ mehr als verdient. Mit über 2200 Nennungen aus 63 Nationen glich dieser Wettkampf für die Altersklassen U12 bis U21 nahezu einer Weltmeisterschaft. Zumal es auch von sehr vielen Nationen als Qualifikation der im Oktober stattfindenden Weltmeisterschaft der Jugend, Junioren und U21 genutzt wurde und es auch für die Youth Olympic Games 2018 die ersten Qualifikationspunkte zu vergeben gab. 

Im vergangenen Jahr besuchten die Rochlitzer Sportler dieses Großereignis zum ersten Mal und mussten reichlich Lehrgeld bezahlen. Trotz kämpferischen Einsatzes schaffte es keiner eine Runde weiter. Trotzdem oder gerade deshalb war der Ansporn dieses Jahr wieder dabei zu sein umso höher. Im Vorfeld des Wettkampfes in Kroatien stand als erster Höhepunkt die Deutsche Meisterschaft. Dabei konnte nicht nur Valentin Leißner mit seinem fünften Finaleinzug seiner Favoritenrolle gerecht werden, sondern auch Hieu Bui Tien platzierte sich mit Platz drei sensationell in einer sehr hart umkämpften Gewichtsklasse. Im Anschluss an die Deutsche Meisterschaft folgte nach ein paar Tagen der Regeneration gleich die nächste Vorbereitung und die Teilnahme an einem internationalen Turnier in Österreich und im Anschluss das Events mit Trainingslager und Wettkampf in Kroatien. 

Unter 69 Startern konnte Valentin mit zwei klaren Siegen über Italien und Bosnien Herzegowina seine ersten Punkte in der Weltrangliste erringen. In der dritten Runde unterlag der Rochltizer Gymnasiast dem späteren Finalisten aus Mazedonien. In der Trostrunde sicherte er sich dann den 9. Platz und zugleich Platz 38 der Weltrangliste. Weitere Weltcuppunkte gab es auch für Hieu Bui Tien. Auch Hieu gewann die ersten Runden gegen einen Athleten aus Argentinien und aus Serbien. In der dritten Runde musste er sich jedoch gegen einen Italiener knapp geschlagen geben. Da dieser im Anschluss eine Niederlage einstecken musste, gab es für den Sachsen keine Möglichkeit auf die Trostrunde. 

Ebenfalls gut präsentierten sich Selina Fabian, Giang Phung Nguyen und Johanna Geißler. Johanna hatte mit ihrer italienischen Gegnerin gleich in Runde eins eine Favoritin auf eine Medaille. Die Nationalkämpferin aus Italien war bereits zweimal bei der Europameisterschaft erfolgreich und hatte auch bei diesem Turnier hohe Chancen. Nervenstark ging Johanna in diesen Kampf und konnte wenige Sekunden nach Beginn des Kampfes einen Punkt erzielen. "Mit soviel Kampfeswillen hatte die Italienerin nicht gerechnet," schätz Trainer Ralf Ziezio ein. "Leider konnte Johanna diese Führung nicht halten und schied leider frühzeitig aus." Alle Kämpfe wurden im Livestream online übertragen, somit hatten auch die Fans zu Hause die Möglichkeit alles aktuell zu verfolgen. Danke auch an dieser Stelle an SBJ für die tollen Team-T-Shirts für dieses Event.

Nach diesem Höhepunkt findet kommende Woche noch ein Trainings- und Sommerlager in Bayern statt. Dabei heißt es neue Energie tanken für die zweite Jahreshälfte. Drei Rochlitzer konnten sich für den World Cup In Rumänien qualifizieren und können dabei weitere internationale Erfahrung und vielleicht auch Medaillen erkämpfen. Der World Cup wird ausgetragen von der Stilrichtung Goju-Ryu und es können pro Nation zwei Starter je Kategorie nominiert werden.

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Die erste Ferienwoche ist für die Rochlitzer Karatesportler ein sportliches Extremereignis. Erst kämpften sie in Österreich bei den Austrian Junior Open, wobei sich Hieu Bui Tien durch seine gute taktische kampfweise eine Bronzemedaille sichern konnte. Im Anschluss fuhr das Team um Trainer Ralf Ziezio weiter Richtung Süden um in Kroatien am Trainingslager des Weltverbandes und den anschließenden Wettkampf anzutreten. Die fünf Sportler konnten viele Erfahrungen sammeln, denn das Training leiteten weltbekannte Trainer und Sportler. Besonders kam dies zum Ausdruck während der Begrüßung als nicht nur die Namen der Trainer genannt wurden, sondern auch wie oft jeder in seiner Laufbahn Weltmeister gewesen ist. Während des Training wurde nicht nur die Technikanweisungen der Trainer versucht umzusetzen, sondern auch schon die potenziellen Gegner angeschaut und abgetastet. "Das Training mit den vielen Nationalteams und der hohen Temperaturen ist sehr anstrengend aber es macht Spaß. Die japanischen Karatesportler konnten kein Englisch aber beim Sport ist das zweitrangig," meinte Valentin Leißner. Ab Freitag startet für Selina Fabian, Johanna Geißler, Valentin Leißner, Giang Nguyen und Hieu Bui Tien der Wettkampf mit über 2300 Teilnehmern.

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